|
Um 20. Juni
um 9.15 Uhr starteten wir das Unternehmen Regionalturnfest Wenslingen. Mit
an Bord waren 22 Turnerinnen und Turner, welche in den Kategorien
Vereinswettkampf "Aktive" und "Männer" an den Start
gingen.
Zwischen
11.30 und 14.30 Uhr bestritten unsere "Männer" ihrem Wettkampf.
Mit der Disziplin Fit+Fun Kombi-Läufe gelang unserem Team der
Wettkampfauftakt sehr gut. Beim Rugbylauf und beim Unihockeyslalom
erreichten wir vorübergehende Spitzenpunktzahlen. Der Punkteschnitt
dieses ersten Teils lag bei 9.10. Beim zweiten Teil (Fit+Fun
Prellen-Werfen) hatten einige ein bisschen Probleme das Holzbrett zu
treffen, dafür lag aber die Trefferquote beim Korbball erstaunlich hoch.
Alles in allem resultierte ein Schnitt von ansehnlichen 8.50 Punkten. Die
beste Leistung gelang im abschliessenden Fachtest Allround. Vor allem beim
ungeliebten Beachball gelang uns ein Topresultat. Nur um ein paar
hundertstel Punkte schlitterten wir an der Bestnote 10 vorbei. Dieser
dritte Wettkampfteil bracht uns 9.23 Punkte ein. Mit einem Punktetotal vom
26.83 erreichten wir den tollen 5. Rang in der Stärkeklasse 4, wo 18
Teams am Start waren.
Beim Team
der "Aktiven" lag die Punktezahl am Schluss etwas tiefer. Aber
nun der Reihe nach.
Unsere
erste Disziplin, der Fachtest Allround, gelang uns nicht wunschgemäss.
Wir konnten in den einzelnen Teams keine Spitzenresultate erzielen und
einigen missriet der Wettkampf komplett. Da kamen Erinnerungen an das
Turnfest in Frauenfeld hoch, jedoch war es in diesem Jahr so, dass mehrere
die Disziplinen zum ersten Mal wettkampfmässig absolvierten. Eine gewisse
Routine ist beim Fachtest erforderlich und so mühsam es auch im Training
ist, es geht nichts über üben, üben und nochmals üben...Es gab am
Schluss 8 Punkte.
Beim
zweiten Teil, der Pendelstafette, erreichten wir quasi die gleiche Zeit
wie im Vorjahr. Weil wir aber diesmal zwei Frauen im Einsatz hatten, war
die Endnote fast 0.5 Punkte besser. Wir erreichten eine 7.82.
Seit vielen
Jahren ist unser Problemwettkampfteil der Dritte. Wie in Rupperswil im
Vorjahr, versuchten wir es mit dem 1000m Lauf und dem Weitwurf. Dabei
waren wir im Weitwurf schlechter als im Vorjahr und im 1000m Lauf fast
genau soviel besser. Im Weitwurf fehlte uns eine Topweite. Unsere Weiten
lagen bei rund 43 Metern. Beim 1000m Lauf schafften zwei aus unserem Team
wieder einmal eine Zeit unter 3 Minuten und die beiden anderen lagen auch
nicht weit darüber. Bei dieser Disziplin sehe ich für die Zukunft noch
einiges Potential, zumal die 7.82 Punkte praktisch ohne Training zustande
kamen.
Mit 23.59
Punkten erreichte unser Team der "Aktiven" das bessere Resultat
als vor einem Jahr, aber aufgrund der stärkeren Konkurrenz erreichten wir
trotzdem mit dem 12. Rang (15 Teams) eine schlechtere Klassierung.
Der vierte
Wettkampfteil gelang uns dann bestens. Bis vor 19 Uhr genossen wir das
gute Turnfestwetter (etwas bewölkt, ca. 20°C und durstig) vor dem
Festzelt bei Bier und guten Sprüchen. Dabei versuchten wir uns auch für
das Finale vom Mr. Turnfest zu qualifizieren. Wir schlugen uns gut, aber
als am Abend nach dem Nachtessen die 10 Finalteams aufgerufen wurden,
waren wir nicht dabei. Weil der 10. Verein aber nicht mehr vor Ort war,
rückten wir nach und belegten am Schluss den 3. Rang. Eine Kiste Bier und
viel Ansehen war den Hübelern garantiert. Unser Team war in der
Festhütte bis zum Morgengrauen auf den Tischen mit dabei. Einer von uns
hat dabei etwas zuviel erwischt: Wir nennen den Namen dieses Räubers hier
nicht, aber er wettete mit dem OT um einen gratis Turnfestabend, dass er
den 1000m Lauf unter 3 Minuten rennt. Dies notabene nach Trainingszeiten
um 3 Minuten 15. Gut, der OT hat bezahlt und der Räuber hat keine Grenzen
gekannt...:-)
Wenslingen
war ein tolles Turnfest. Wir waren mit einem, für unsere Verhältnisse,
grossen Team am Start. Ich bedanke mich bei allen für das tolle
Mitmachen, die Disziplin und das Verständnis gegenüber den Entscheiden
des OTs. Speziell bedanken möchte ich mich bei unseren Kampfrichtern
Stephi, Hans und den kurzfristig eingesprungenen Ueli, Nitro und Philipp.
Die Kampfrichterrekrutierung lief in dem Jahr nicht gut. Darum sind wir
speziell froh um diejenigen, welche sich zur Verfügung gestellt haben.
Im Juli
2009, Ben
|