Jahresbericht des Präsidenten

Das Jahr 2012 verlief aus administrativer Sicht weitgehend problemlos. Wir konnten die Anlässe des Jahresprogramms durchführen bzw. an den geplanten Anlässen teilnehmen. Die Vereinsgeschäfte konnten wir in drei speditiven Vorstandssitzungen in angenehmem Rahmen erledig. Neben den zwei IG Sitzungen konnte ich an der DV vom BLTV sowie vom BTV Liestal teilnehmen.

Die grössten Herausforderungen haben in diesem Jahr sicher die Leiterinnen und Leiter souverän gemeistert. Während bei den Jugis und bei der Aktivriege das Meiste im üblichen Rahmen ablief, haben wir bei den beiden Volleyballriegen einen grossen Schritt nach Vorne gemacht. Das Kindervolleyball ist sehr beliebt. Im Verlaufe des Jahres hat die Trainingsbeteiligung stark zugenommen, so dass momentan gegen 20 Kinder dem wöchentlichen Training beiwohnen. Die Volleyballriege der Erwachsenen hat sich bereits im Frühling entschieden an der Easyleague mitzumachen. Bei dieser Meisterschaft werden in der Winterzeit ca. 13 Spiele absolviert. Dies bedingt für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein viel grösseres zeitliche Engagement als wir dies zuvor gekannt hatten.

An dieser Stelle möchte ich einen kurzen Rückblick auf die wichtigsten Anlässe im 2012 halten.

Mitte Februar stieg das Unihockeyturnier mit unseren Kollegen aus Lupsingen, Arboldswil und Thürnen. An die Resultate kann ich mich nicht mehr erinnern, aber wir hatten anschliessend ein paar gemütliche Stunden in der Turnbar.

Das Skiweekend vom 10. + 11. März wurde durch Niklaus organisiert. Wir fuhren nach Gimmelwald und kurvten rund ums Schilthorn. Über den Sturz nach Willis Schanzensprung haben wir uns amüsiert, jedoch verging uns das Lachen, als er nur noch wirres Zeugs gesprochen hat und schlussendlich in Liestal im Spital gelandet ist. Nach zwei Tagen hat sich sein Gehirn dann zum Glück wieder erholt. Das Skiweekend: Immer eine tolle Sache, vor allem wenn es toll organisiert ist und das Wetter mitspielt.

Das Eierleset schien ein Debakel zu werden. Ich mache seit ca. 30 Jahren an diesem Anlass mit, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es je einmal am Weissen Sonntag einen ganzen Tag lang nonstop gehudelt hat. Wir machten das Beste daraus und hielten ein „Eierleset light“ in der MZH ab.

Ende April hatten wir einen Einsatz in der Joggelihalle in Münchenstein. An der Zertifikatsversammlung der BLKB durften wir beim Servieren helfen und konnten so unsere Vereinskasse um 2000 Stutz aufpolieren. Einen kurzen, heftigen Einsatz und schon ist das Bugdet gerettet. Ich denke so etwas ist sehr lohnend für den finanziellen Spielraum und wir sollten auch in Zukunft versuchen an diesem Anlass mithelfen zu können.

Am Banntag mussten nur sehr wenige Leute von uns mithelfen. Dies hat mit der immer strafferen Organisation und der guten Infrastruktur in der Schweini zu tun. Ich denke niemand ist böse.

Der Jugitag in Lausen war bezüglich der Teilnahme unserer Jugeler ein Debakel. Schade, dass einer Mehrzahl der Kinder ein Grümpeli wichtiger ist als ein Jugitag. Unsere Leiter geben sich Mühe, aber am Schluss liegt die Entscheidung immer bei den Kindern bzw. deren Eltern.

Das Turnfest in Rothenfluh war eine gelungen Sache. An einem Hochsommertag kann ja nichts schief gehen. Es sei denn es gibt zu wenig Bier und es ist kein kühler Brunnen in der Nähe. Aber beides war in Rothenfluh vorhanden. Und so feierten sie bis Rebekka mitten in der Nacht den Zafira startete und die müden Männer und Frauen nach Hause fuhr. Ein paar von uns haben aber in einem Privatgemach im Festgelände übernachtet und haben am anderen Tag einen tollen Pokal nach Hause gestemmt.

Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: Die Turnfahrt war aus meiner Sicht „the best ever“. Am ersten Tag ging es per Kanu den Doubs hinab. Paddeln, in angenehmen Abständen das Kanu verlassen um in einer Beiz ein Bier zu nehmen oder sonst einen Rast zu machen, dann wieder paddeln, eine Stromschnelle überschiffen, jemandem beim Kentern zuzuschauen, herrliches Sommerwetter… was will man mehr? Tolle Stimmung an der Jubiläumsfeier des Restaurants am Abend, angenehme Unterkunft (auf jedenfall für den Präsidenten) und am Sonntag eine gemütliche Wanderung entlang des Doubs.  Regen nach dem Besteigen des Zugs Richtung Heimat. Endlich mal eine richtige Turnfahrt;-)

Ende November haben wir uns die Hauptarbeit für das nächste Jahr selbst aufgebrummt. Ein kleines Team hat ein grobes Konzept für den Turnerabend 2013 erarbeitet. Ich denke dieser für den 29. + 30.11. geplante Anlass wird uns in den nächsten Monaten stark beschäftigen und Kreativität ist von allen Seiten gefordert. Aber von nichts kommt nichts…

Mitte Dezember haben wir das Vereinsjahr mit einem Filmnachmittag für die Kinder und einem Filmabend für die Erwachsenen abgeschlossen. Der Film um welchen es ging handelte vom Turnerabend 2010. Eine Uraufführung.  

Wie schon anfangs erwähnt, haben unsere Leiterinnen und Leiter einen sehr entscheidenden Einfluss auf unser Vereinsleben. Mit Ihnen steht und fällt der Erfolg des Vereins. Ich bin sehr froh, dass wir Leute in unseren Reihen haben, die sich diesbezüglich stark engagieren. An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Leiterinnen und Leitern herzlich für ihren Einsatz. Ein grosses Dankeschön richte ich an meine Vorstandskollegen, welche alle einen tollen Job machen.  Unsere Vereinsbeiz hat sich stark etabliert und mit der Familie Strebel haben wir perfekte Gastgeber. Ich spreche auch ihnen einen herzlichen Dank aus. Den Mitgliedern danke ich für das Mitmachen und den Einsätzen ausserhalb des Spielfeldes.

Die Highlights im nächsten Jahr bilden das ETF in Biel, sowie der Turnerabend Ende November. Nach zwei eher ruhigen Jahren werden wir alle wieder mehr gefordert. Ich hoffe auf Unterstützung und Einsatz von allen Seiten und freue mich auf das nächste Turnjahr.

Im Dezember 2012, Christoph Wiesner