Jahresbericht 2013 des Präsidenten

Das Jahr 2013 konnte der Vorstand mit relativ wenig Aufwand bestreiten. Zwar stand mit dem ETF in Biel und dem Turnerabend zwei Grossanlässe auf dem Programm, jedoch war das hauptsächlich für die sportliche Leitung eine Herausforderung und der Turnerabend wurde mit einem bewährten OK bestritten. In zwei Sitzungen konnten wir die ordentlichen Geschäfte erledigen. Für mich kamen zwei IG Sitzungen und eine kantonale Präsidentenkonferenz dazu. Infolge kurzfristiger Verhinderung mussten wir uns für die DV vom Bezirksturnverband entschuldigen und an der BLTV DV hat mich unser Vize Philipp vertreten.

Nach dem von uns organisierten Unihockeyturnier anfangs Februar folgte im März der souveräne Aufstieg unseres Mixed Volleyballteams. In den letzten paar Jahren hat es Denise geschafft, eine tolle und erfolgreiche Volleyball Gruppe zu formen.

Am 23.+24. März hat Rebekka das Skiweekend organisiert. Wir erlebten zwei tolle Tage in der Region Andermatt. Am Samstag fuhren wir auf der Oberalpseite und profitierten vor allem am Vormittag von tollem Wetter. Am Abend ging es dann auf die Ausgangspiste. Ein Doppelgänger – einige glaubten bis am Schluss es sei der Echte – von DJ Ötzi hat bei der Eisbahn im Dorf für Stimmung gesorgt. Anschliessend gings zum Nachtessen in die Pizzeria und dann in die Pubs und Klubs bis teilweise in die Morgenstunden. Am Sonntag fuhren wir auf dem Gemsstock das Ticket raus. Obwohl schon Ende März, haben wir tolle Pisten angetroffen. So haben wir die Talabfahrt gleich mehrere Male in einem Schnutz gebrettert. Im Gegensatz zu unserem letzten Auftritt auf dem Gemsstock konnten wir glücklicherweise alle gesund heimkehren.

Im April traf sich der Vorstand, die Leiterinnen und Leiter, sowie einige andere Helferinnen und Helfer am Sonntagmorgen. Es ging nach Allschwil ins Zick Zack, wo wir uns einen genialen Brunch auf Vereinskosten leisteten. Dies als Dankeschön für den Einsatz im 2012.

In rekordverdächtigen 31 Minuten haben wir zusammen mit dem Vorstand der Turnerinnen das Eierleset organisiert. Langsam weiss halt Jede und Jeder was zu tun ist. Nach dem Wetterpech vom letzten Jahr, war der Anlass sehr gut besucht. In kurzer Zeit waren alle Tische in der MZH belegt und wir mussten uns mit dem Nachtischen beeilen. So kam es, dass wir einen schönen Gewinn erwirtschaften konnten.

Am Banntag kamen wir recht schlank durch. Aufgrund der guten Infrastruktur in der Schweini braucht es immer weniger Helferinnen und  Helfer. Im nächsten Jahr müssen wir wohl mehr an die Säcke, zumal der Turnverein das IG Präsidium innehaben wird und folglich die Organisation des Banntags übernehmen muss. Immerhin hat sich die Mithilfe am Banntag in diesem Jahr einmal finanziell gelohnt. Aus der IG Kasse, in welche der Gewinn des Banntags fliesst, wurde jedem der IG Vereine per Ende Jahr 2000 Franken ausbezahlt.

Das ETF wird sicher im sportlichen Bericht ein grösseres Thema sein. Ich möchte hier nur sagen, dass wir von Donnerstag bis Samstag eine tolle und intensive Zeit  in Biel erleben durften. Obwohl wir auch vom Sturm am Donnerstag getroffen wurden, hatten wir ein riesen Glück, dass wir an einem Ort waren, wo feste Gebäude waren. So konnten wir uns problemlos in Sicherheit bringen. Mir hat speziell gefallen, dass die meisten von uns ganze drei Tage in Biel bleiben konnten, und dass wir stets eine tolle Stimmung im Team hatten.

Am Freitag nach dem Turnfest schlossen wir die erste Jahreshälfte mit dem Vereinsempfang bei uns im Dorf ab. Diesen traditionellen Anlass, der schon fast tot war, konnten wir mit einem neuen Konzept etwas aufpeppen. Viele Kolleginnen und Kollegen der anderen Dorfvereine haben uns „abgeholt“ und haben anschliessend mit uns bei der MZH bis tief in die Nacht hinein gefestet. Es war ein richtig tolles und unkompliziertes Festli.

Am 7.+8. September stand die Turnfahrt auf dem Programm. Aufgrund einer (nicht vereinsinternen) Terminüberschneidung, konnten einige Turnfahrer aus vergangen Jahren nicht mitkommen. Deshalb bestritten wir die Reise ins Schwarzenburgerland nur zu neunt. Nichts desto trotz hatten wir ein tolles Weekend. Via Bern und Schwarzenburg reisten wir nach Guggisberg, wo wir übernachteten. Das Wetter machte bis kurz vor unserem Ziel gut mit. Das letzte Stück mussten wir jedoch per Bus in Angriff nehmen, weil wir nicht verregnet werden wollten. Am Sonntag war eine Wanderung nach Plaffeien vorgesehen. Da das Wetter aber immer noch sehr schlecht war, organisierte unser Reiseleiter Stephan kurzfristig eine Führung im „Vreneli Museum“. Den grössten Teil der Wanderung legten wir anschliessend in einem Büssli zurück. Aufgrund des miserablen Wetters traten wir die Heimreise dann ca. 2 Stunden früher als geplant an. Trotz Wetterpech hatten wir ein tolles Weekend. Wir waren alle froh, dass Stephan den Ausflug flexibel dem Wetter anpassen konnte. Routine zahlt sich in solchen Fällen halt aus.

Im Oktober nahmen wir am internationalen Volleyballturnier teil, welches die Männerriege bei uns in der MZH organisiert hat. Unser Frauenteam, unterstützt von einem Mann, gewann das Turnier.

Am 29.+30. November stieg der Turnerabend. Ich durfte das OK leiten. In vier OK Sitzungen haben wir den ganzen Anlass aufgegleist. Natürlich war das organisieren nicht ganz so einfach wie es tönt. In jedem Ressort wurde sehr viel gute Arbeit geleistet. Schlussendlich hat sich der grosse Aufwand geloht. Wir durften an zwei Abenden gut 500 Leute in der MZH begrüssen und wir konnten ein abwechslungsreiches Programm mit elf Nummern präsentieren. Die Zusammenarbeit unter den Helfern hat vorbildlich funktioniert und das Feedback der Zuschauer war überwiegend positiv.

Alles in allem war das Jahr 2013 ein recht erfreuliches Vereinsjahr. Allerdings gibt es auch einen Punkt, welchen ich als problematisch erachte. Von den fünf neuen Aktivmitgliedern welcher wir an der letzten Jahresversammlung aufgenommen haben, hat nur eines die Trainings regelmässig besucht. Hierbei stelle ich mir die Frage, ob wir ein Problem haben, neue Leute zu integrieren, oder ob es heutzutage einfach so ist, dass man mal in einen Verein eintritt ohne sich Gedanken über die kurzfristige Zukunft zu machen. Wir müssen diese Frage klären, zumal wir auf neue Mitglieder angewiesen sind.

In Nachwuchsbereich haben wir die Situation, dass die beiden Jugendriegen sehr spärlich besucht werden. Ein grosses Problem haben wir bei der kleinen Jugi, wo momentan nur 3-4 Kinder die Trainings besuchen. Wir es bei dieser Riege weiter geht wissen wir nicht. Andererseits ist das Kindervolleyball sehr beliebt. Wir haben dort einen guten Zulauf, was zeigt, dass wir mit dem Aufbau dieser Riege wohl richtig lagen.

Rückblickend auf das Vereinsjahr 2013 möchte ich mich für das Engagement aller Mitglieder, im Speziellen den Leiterinnen und Leiter, meine Vorstandskollegen, meine Kolleginnen und Kollegen vom Turnerabend OK und unserem Vereinswirt, bedanken. Wir ziehen alle am gleichen Strick und dies erleichtert jedem einzelnen die Arbeit sehr.

Ich freue mich auf das neue Jahr im Kreise meiner Kolleginnen und Kollegen vom  Turnverein Seltisberg.

Im Dezember 2013, Christoph Wiesner